SV 1873 Nürnberg Süd

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Nordbayerische Vereinsmeisterschaften FU15 in Höchberg

Ein in dieser Deutlichkeit nicht erwarteter Erfolg gelang unserer FU15-Mannschaft: Als nach dem mühsam erkämpften 3. Platz auf der Mittelfränkischen klar war, dass unsere Gaststarterin für die niedrigste Gewichtsklasse auf der Nordbayerischen nicht antreten kann, überlegten wir schon, ob wir überhaupt starten sollten. Doch Thomas Schmidt, dem an dieser Stelle einmal für die Organisation unserer Turnierbeteiligungen gedankt werden muss,  konnte nach längerer Suche mit Nina Steinbauer Ersatz finden. In Höchberg beim Wiegen folgte jedoch die Ernüchterung: Nina war leider 1,5 kg zu schwer und damit war diese Gewichtsklasse doch unbesetzt. Jennifer Nitsch stand uns zwar wieder zur Verfügung. Mit inzwischen deutlich höherem Gewicht nahm sie Norbert die Entscheidung ab, ob er Jenny oder Kerstin in der -63 kg-Klasse starten lässt.
In unserem Pool waren neben Altdorf, gegen die wir auf der Mittelfränkischen eine 5:1-Klatsche bezogen hatten, die als sehr stark eingeschätzten Mädels aus Weiden und die Mannschaft aus Aschaffenburg. Ein Blick auf die Wiegelisten zeigte aber, dass Altdorf und Aschaffenburg mit ähnlichen Problemen wie wir zu kämpfen hatten.

Der Auftakt gegen Aschaffenburg begann nach Maß: Nur durch unsere unbesetzte Gewichtsklasse gaben wir einen Punkt ab und gewannen mit 6:1. Gegen die in fast jeder Gewichtklasse doppelt besetzten Weidenerinnen fuhren wir trotz guter Kampfmoral die erwartete 6:1-Niederlage ein. Nur Kerstin konnte ihren Kampf gewinnen. Trotzdem war uns zu diesem Zeitpunkt der Start auf der Bayerischen schon sicher: Aschaffenburg schaffte die Qualifikation nicht. Aber mit einem Sieg gegen die ersatzgeschwächten Altdorf könnten wir Revanche nehmen und in die Endrunde einziehen.
Durch unsere Lücke in der leichtesten und zwei Lücken der Altdorferinnen in den beiden schwersten Gewichtsklassen benötigten wir dazu zwei Siege aus den verbleibenden vier Kämpfen. Den ersten ergatterte gleich Sabrina Bertl in der Klasse -44 kg. Nach Niederlagen von Julia und Susanne musste der Kampf von Kerstin entscheiden. Die zeigte sich dem Erfolgsdruck gewachsen und donnerte ihre Gegnerin mit einem fulminanten Te-Guruma zum 4:3 Endstand auf die Matte.

Der Kampf gegen den Sieger des anderen Pools (Obernburg) um den Einzug ins Finale ging dann mit 4:3 verloren. Wer weiss, wie es ausgegangen wäre, wenn unsere leichteste Gewichtsklasse besetzt gewesen wäre? Aber der dritte Platz und ein schöner Pokal für unsere Vitrine (langsam wird's eng) sind mehr, als wir zu hoffen wagten. Wenn auch einige Schwächen und Konditionsmängel bis zur Bayrischen noch behoben werden müssen, ist doch die geschlossene Mannschaftsleistung zu loben. Erfreulich auch, dass die Kämpfe im Gegensatz zur Mittelfränkischen völlig verletzungsfrei waren.

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