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SV 1873 Nürnberg Süd
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Bayerische Meisterschaft U13 in Neustadt/Aisch bzw. Wettstetten am 12./13.07.2003 Unsere einziger qualifizierter männlicher Judoka, Jonas, starteten am Samstag in Neustadt/Aisch. Nach Aussage von Norbert kam er problemlos bis in das Finale. Dort wurde er bei einem Wurfversuch gekontert. So ganz eindeutig scheint nicht klar gewesen zu sein, wer geworfen hat, aber jedenfalls ging der Ippon an den Gegner. Wer Jonas kennt, kann erahnen, wie ihn das gewurmt hat.Unsere sechs Mädchen starteten am Tag darauf in Wettstetten: Marina war diesmal hell wach, ging im ersten Kampf gleich mit 2:0 in Führung und erzielte kurz darauf einen Ippon auf eine Außensichel. Im zweiten Kampf legte sie sich aber darunter und verlor durch Halter. Im dritten Kampf war ihre Gegnerin eigentlich nicht überlegen, aber Marinas Kopf wurde immer röter, die Kraft lies nach und die Gegnerin zog mit drei total harmlosen Würfen zum 6:0 Endstand davon. Das war kein Konditionsproblem, sondern falsche Atmung, Marina! Aber das bekommst du sicher bald in den Griff! Christina traf im ersten Kampf auf eine Gegnerin, die das Überraschungsmoment voll ausnutze: Das "Hajime" war noch nicht verklungen, stürzte sie sich wie eine Wilde auf Christina. Die wich erschrocken einen Schritt zurück und wurde sofort mit Tani Otoshi geworfen. Nach einem Freilos musste sie gegen eine unangenehm kämpfende, sehr kompakte Gegnerin antreten. Die konnte bei Christina sogar einmal einen Hebel (allerdings ohne Wertung) ansetzen, aber am Ende stand es 0:0 und der Kamprichterentscheid ging zu Gunsten der Gegnerin. Eigentlich hätte diese aber eine Strafe wegen mehrmaligem absichtlichen Verlassen der Kampffläche bekommen müssen, und dann wäre Christina weiter gekommen! Katharina startete erfolgversprechend: Nach 30 Sekunden Sieg durch Tai-Otoshi. Auch im zweiten Kampf hat sie aufgepasst: Einen harmlosen Stolperer der Gegnerin nutzte sie zum Übergang in den Boden aus und hielt sie über die Zeit fest. Im Kampf um den Einzug ins Finale bekam sie es mit Christina's erster Gegnerin zu tun. Nun vorgewarnt, konnte sie den ersten Angriff auch gut überstehen. Aber beim zweiten und dritten Angriff nach dem gleichen Muster war Katharina zu langsam. Mit zwei Waza-Ari gegen sich musste sie in den Kampf um den dritten Platz. Dort passte sie im Bodenkampf nicht auf und wurde in einen sicheren Halter gedreht. Mit einem Freilos gestartet, kämpfte Cornelia an diesem Tag mit deutlicher Aufwärtstendenz. Im ersten Kampf hielt sie einen Haltegriff nach einem Stand-Boden-Übergang. Im nächsten Kampf verlangte sie Moana Gaderer-Marchand aus Weiden alles ab, konnte sich sogar aus einem Halter befreien. Es reichte zwar nicht, aber so gut hat sie selten zuvor gekämpft. Im Kampf um Platz drei machte sie dann mit zwei Waza-Ari-Wertungen auf Tani-Othosi und eine Art von Sukui-Nage alles klar. Besonders erwähnenswert: Gerade noch Gegnerinnen auf der Matte, steckten die Mädels kurz darauf die Köpfe zusammen und waren die dicksten Freunde. Das ist wahrer Sportsgeist. Nach einem Freilos und einem schnellen 10:0-Sieg für Ramona
durch Wurf mit anschließendem Halter gab es doch wieder das befürchtete vereinsinterne Duell:
Sabrina hatte ihre ersten beiden Kämpfe nämlich auch klar
gewonnen. Diesmal war Ramona aber wohl etwas zu stürmisch und wurde
prompt in einen Halter geworfen. Und wer Sabrina kennt, der
weiß, dass daraus so schnell keiner wieder rauskommt. Damit kämpfte
Ramona um den dritten Platz und Sabrina stand im Finale. Im Kampf
um Platz drei war die mit lädierter Schulter kämpfende Ramona ihrer
Gegnerin deutlich überlegen und führte 10 Sekunden vor Schluss mit
7:2. Wild gestikulierend riefen wir ihr zu, einen Gang zurück zu
schalten. Sie bemerkte uns aber offenbar nicht, griff nochmal an
und wurde vier Sekunden vor Schluss mit Ippon gekontert. Also, den
Sonderpreis für die beste tragische Rolle hättest du dir damit verdient,
Ramona! |
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